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Melweth
Ein Archipel im Grenzgürtel, bestehend aus drei grossen Inseln, genannt die Gütigen Schwestern, und den sie umgebenden elf kleineren Inseln; wegen ihrer Fruchtbarkeit spricht man auch von den grünen Inseln. Melweth bezeichnet auch das Königreich, welches dieses Archipel umfasst, und dessen Hauptstadt auf der grösste Insel Celenna; dieses Königreich war lange das grösste und reichste Land des Grenzgürtels und vielleicht das bedeutendste Mitglied der Unabhängigen Föderation. Allerdings wurde Melweth im Laufe des Krieges von Orks verwüstet und hat sich danach dem Imperium ergeben. Die Orks sind geblieben und plagen noch immer das einst friedvolle Königreich, werden aber von den Imperialen unter Präfekt Archon Carvallus bekämpft. König Vulca II. Armatus regiert noch immer über Melweth und hat einen imperialen Rang vergleichbar einem Gouverneur.
Aus den Aufzeichnungen Olcurs des Reisenden:
„Von allen Landen des Grenzgürtels ist Melweth am ähnlichsten einer Inneren Provinz des Imperiums, und man kann hier viele Errungenschaften und auch Annehmlichkeiten finden, welche sonst den Gestaden der valerischen See vorbehalten sind: Kunst und Architektur, Gelehrsamkeit und Philosophie, Wohlstand und allerlei Freuden des Lebens. Auch Friede gehörte einst zu den Vorzügen der grünen Inseln, wird jedoch heute bitterlich vermischt.“
Geographie
Die drei Fruchtbaren Schwestern Celenna, Thya und Loera sind in einem Dreieck angeordnet um die Spiegelsee, einem für sein mildes Klima und sein ruhiges Wasser bekannten Teil des Grengzgürtels. Rund um die Fruchtbaren Schwestern finden sich elf kleinere Inseln, von denen bis heute acht von Menschen besiedelt wurden. Die Fruchtbaren Schwestern haben gemeinsam eine Fläche von etwa 80'000 Quadratmeilen, wobei Celenna davon wohl die Hälfte ausmacht. Die äusseren Inseln verfügen gemeinsam über eine Fläche von etwa 10'000 Quadratmeilen. Hinzu kommt eine unbestimmte Zahl unbewohnter Kleinstinseln, die aber stets übergangen werden.
Die Fruchtbaren Inseln sind geprägt von weiten Ebenen und sanften Hügeln. Das einzig nennenswerte Gebirge zieht sich von der Nordküste bis etwa in die Mitte Celennas, ragt aber nirgends mehr als eineinhalb Meilen über das Meer auf. Grosse Teile Melweths sind jahrhundertealtes Kulturland, und selbst in heute unbewohnten Gegenden kann man auf alte Strassen und verlassene Dörfer stossen, selbst auf einstmals mächtige, heute vergessene Städte. Die modernen Grossstädte Melweths finden sich an der Küste.
Das Klima ist warm mit regelmässigen Niederschlägen und schafft zusammen mit dem fruchtbaren Boden hervorragende Bedingungen für Landwirtschaft.
Geschichte
Aus den Aufzeichnungen Olcurs des Reisenden:
„Reich und friedvoll war das elfische Fürstentum Méallevéth, ein Heim von Kultur und Gelehrsamkeit. Fünf bedeutende Heiligtümer fanden sich auf seinen drei grössten Inseln, welchen Mönche und Scholaren gleichermassen aufwarteten; reich waren seine Felder an Frucht, seine Gewässer an Fisch und sein Klima an Milde. Lange ward es verschont von den Verheerungen des Krieges wider die Zwerge, nicht aber vom Fall des Elfenreiches. Nach dieser mysteriösen Katastrophe verliessen die meisten Elfen Méallevéth; nur einige Mönche blieben zurück für Schutz und Pflege der Heiligtümer.
Nicht lange aber sollten die grünen Inseln derart spärlich bewohnt bleiben, denn bald schon kamen Menschen an ihre Gestaden: ein ganze Volk unter Führung von Odranneton, einstiger Fürst Armatiens. Sein Haupt wollte der stolze Odranneton nicht beugen vor Carvallus, seine Herrschaft nicht stellen unter des Imperiums Ägide; so verliess er seine Heimat, ein neues Heim zu finden fern des Imperiums, und er brachte den grösseren Teil seiner Untertanen mit sich. 23 Schiffe brachten die Vorhut dieser Völkerwanderung in den Grenzgürtel, und hier erblickten sie einen majestätischen Vogel, leuchtend wie die Sonne. „Dieser Vogel ist ein Sendbote des Herrn Morenu,“ sprach Odranneton, „und seinem Flug wollen wir folgen und anlanden, wo er sich niederlässt.“ Nicht wussten der Fürst und seine Begleiter um des Goldalbatroses Eigenheiten, und lange folgten sie ihm, derweil er sie an manch einladender Küste vorbei führte. Schon begannen die Armatier zu murren, und des Vogels Führung wollten sie nicht länger folgen, sondern an freundlichen Gestaden anlegen, doch Odranneton mochte nicht von seinem Wort abweichen. Endlich landete der Goldalbatross in der Abenddämmerung auf einer grossen Insel, und hier liess Odranneton anlanden. So kamen die Armatier nach Méallevéth, und es sollte die Geburt einer neuen Nation sein.
Bald schon kamen Abgesandte der Elfen zu den Armatiern und boten ihnen ihre Hilfe an bei der Besiedelung der Insel. Im Gegenzug verlangten sie, dass ihre Heiligtümer weiterhin unter der Elfen Hoheit bleibe, und dass ein jeder elfische Pilger frei durch die grünen Inseln reisen dürfe. Odranneton gewährte ihnen dies bereitwillig, und bis heute besteht auf Melweth ein starker Bund zwischen Elf und Mensch. Auch dank jener Verbündeten Hilfe entwickelte sich das neu gegründete, nun Melweth genannte Königreich in kürzester Zeit stark, wohl aber mehr noch dank dem schnellen Wachstum der Bevölkerung: Zu Abertausenden strömten Menschen aus Valerien herbei, zu Beginn vor allem aus Armatien, später aus allen Provinzen. Innert zweier Generationen entwickelte sich Melweth zu einem Lande, welches sich an Einwohnerzahl und Reichtum mit manch einer inneren Provinz messen konnte. Und da die Armatier seit jeher grosse Seefahrer waren, fanden sich bald zahlreiche Schiffe unter melwether Flagge auf allen Meeren.
Durch diese goldene Kindheit hindurch ward Melweth geführt von Odranneton und seinen Nachkommen, welche aufgrund ihrer Abstammung bald schon „Armatus“ genannt warden. Stets war der König der grünen Inseln besorgt um das Wohl seiner Untertanen, und offen war sein Ohr jederzeit für ihre Nöte; bis heute ist Haus Armatus wohl geliebt.
Als wohl mächtigstes Mitglied der Unabhängigen Föderation übernahm Melweth eine führende Rolle im Krieg gegen das Imperium; dieses Engagement ward beflügelt durch eine starke Abneigung gegenüber dem Imperium, darauf beruhend, dass viele der Siedler hierher kamen, um eben jenem Werk Carvallus' zu entfliehen. Und so lange Melweth stolz und rebellisch seinem ungeliebtem Vater, dem Imperium, trotzte, so lange war jenem ein bleibender Sieg unmöglich über die ganze Föderation.
Dann aber fielen die Orks über Melweth her. Wir wollen an anderer Stelle eingehen auf die schrecklichen Verwüstungen, welche sie auf den grünen Inseln anrichteten, und darauf, wie sie schliesslich besiegt warden als sich Melwether und Imperiale zusammenrauften, und auch darauf, wie dies zur Kapitulation Melweths führte.“
Melweth heute
„Warum wir den Krieg verloren haben? Schau nur nach Melweth: Der abtrünnig Vulca ist heute imperialer Gouverneur – das beweist doch wohl, dass Melweth uns verraten hat!“
- Qulquades, vormaliger Admiral Jankipars
Aus den Aufzeichnungen Olcurs des Reisenden:
„Nach der Schlacht von Eschaton war es niemandem eine Überraschung, dass Archon Carvallus zum Militärpräfekten Melweths ernannt wurde. Hingegen hatte kaum jemand erwartet, dass König Vulca II. seinen Titel behalten und einen imperialen Rang entsprechend einem Provinzgouverneur erhalten würde. Manch ein frustrierter Föderierter glaubt, dies sei Vulcas Lohn für seinen angeblichen Verrat; besonnenere Köpfe dagegen sehen auch darin die Hand Archons. Wie dem auch sei: Das Einvernehmen zwischen König und Präfekt ist hoch, und sie arbeiten gemeinsam daran, in Melweth wieder Frieden und Ordnung zu schaffen. Und bitter nötig ist diese einvernehmliche Anstrengung, werden die einst so freundlichen grünen Inseln doch noch immer geplagt von Anarchie und Hunger, von Orks und Untoten, und auch vom unverdienten Groll einstiger Verbündeter.“
Der verheerende WAAAGHH! mag vorbei sein, ebenso wie der Krieg mit dem Imperium, doch Friede ist nicht zurückgekehrt auf die grünen Inseln. Vier der äusseren Inseln befinden sich noch gänzlich in orkischer Hand, ebenso wie weite Teile des Inlandes und die Westküste von Celenna sowie einige Gebiete auf den anderen beiden der Gütigen Schwestern. Die Orks sind aber seit dem Verschwinden ihres Kriegsherrn Ghortak nicht mehr geeint, sondern in viele Stämme und Kriegsbanden zerbrochen. Diese führen einen chaotischen Krieg untereinander ebenso wie gegen die Menschen. Neben den Orks stellen zunehmend auch Heerscharen von Untoten ein Problem dar: Zehntausende, Menschen und Orks gleichermassen, starben im Chaos der letzten Monaten auf Melweth, und nur ein Bruchteil davon ward angemessen bestattet – ein grossflächiger Ausbruch von Sutekhs Gabe war unvermeidlich, und die Untotenplage droht mittlerweile katastrophale Ausmasse anzunehmen. Da viele Felder lange brach lagen, hat ein drittes Problem in Melweth Einzug gehalten: der Hunger. In den Gebieten, die niemals an die Orks verloren gingen, wird zwar noch immer eine grosse Menge Nahrung produziert - vielleicht sogar genug, die grünen Inseln vollständig zu ernähren -, doch besteht die Schwierigkeit, diese Lebensmittel auch in die verwüsteten Gebiete zu befördern.
Wie in allen äusseren Provinzen herrschen in Melweth zwei imperiale Magistraten, doch ist ihre Macht hier de facto anders geteilt als üblich: Statt um zivile Belange kümmert sich König Vulca II. um die befriedeten Gebiete Melweths, Präfekt Carvallus hingegen um die noch umkämpften. Dies entspricht zwar oberflächlich und dem Wortlaut nach der Trennung in zivile und militärische Angelegenheiten; tatsächlich aber ist König Vulca auch für die Verteidigung befriedeter Gebiete gegen neue Überfälle verantwortlich, während die zivile Verwaltung umkämpfter Gebiete vom imperialen Heer übernommen wird. Als befriedet gilt eine Region Melweths dabei, wenn in ihr während eines Monats kein Trupp von Orks oder Untoten mit mehr als zwanzig Mitgliedern gesichtet wurde.
Diese Teilung der Macht funktioniert bisher gut: Die Imperialen kümmern sich um die Vertreibung der Orks, die Melwether sorgen dafür, in den zurückeroberten Gebieten die Ordnung wieder herzustellen. Wenn auch bereits einige Fortschritte gemacht wurden, so rechnet Archon offenbar damit, dass die Vertreibung der Orks von den grünen Inseln noch Jahre dauern und vielleicht niemals vollständig gelingen wird. Der grosse Feldherr führt momentan persönlich die Truppen im Norden und Westen Celennas an, wo sich die stärksten Orkstämme festgesetzt haben. Der Süden Celennas hingegen ist weitgehend befriedet, und vor allem um die Stadt Melweth herum hat sich wieder eine gewisse ruhige Normalität eingestellt, auch wenn man noch allerorts auf Spuren der Verwüstung stossen kann. Auch der Wiederaufbau ist aber ein gewaltiges Unterfangen: Ganze Landstriche warden entvölkert, wichtige Strassen zerstört, fruchtbares Ackerland zertrampelt und gesalzen – oftmals aus keinem anderen Grund als orkischer Bosheit.
Auch die fünf elfischen Heiligtümer auf den Fruchtbaren Schwestern warden vom Ansturm der Orks nicht verschont: Der Schrein des Seelöwen an der Westküste Celennas dient heute einem Orkstamm als Basis, und mit drei weiteren Heiligtümern konnte der Kontakt noch nicht wieder hergestellt werden; ihr Schicksal bleibt vorerst ungewiss. Nur der Schrein des Greifen, der vor allem von Kriegern und Jägern verehrt wird, hat mit Sicherheit alle Angriffe abgewehrt und nimmt nun eine führende Rolle beim Kampf gegen die Orks auf Thya ein. Sowohl Elfen als auch Menschen unternahmen schon Versuche, die restlichen drei Heiligtümer zu erreichen, doch bislang ohne Erfolg. Vom Schrein der Hydra munkelt man gar, dass das Heiligtum spurlos verschwunden sei; einige imperiale Späher sollen es bis zu seinem einstigen Standort geschafft, dort aber nur ein grosse Loch im Boden gefunden haben.
Kultur und Handel
Die Fruchtbarkeit der Gütigen Schwestern und der Handel mit ihren Gütern bilden die Grundlage für den Wohlstand Melweths; dieser wiederum erlaubte den Menschen hier, sich Kunst und Kultur in einem Ausmass zu widmen, wie man es sonst nicht im Grenzgürtel findet.
Die wichtigsten Handelsgüter Melweths stammen aus der Landwirtschaft, vor allem Wein, Wolle und Textilien sowie das berühmte Olivenöl von Thya, und aus dem Meer, wobei hier insbesondere die aus Mondringschnecken gewonnenen Färbemittel zu nennen sind. Die Armatier waren schon immer grosse Seefahrer, und sie entwickelten diese Kunst in Melweth weiter, was dem Handel mit dem Rest des Grenzgürtels und darüber hinaus zu einer wahren Blüte verhalf.
Auf den grünen Inseln finden sich nur wenige Bodenschätze: etwas Kupfer, Kohle und Eisen von minderer Qualität, im Gebirge auf Celenna wenig Silber. Dies mag ein Gurnd gewesen sein, dass sich die Zwerge nie für Méallevéth interessierten. Heute führte es dazu, dass melwether Händler im ganzen Grenzgürtel als Käufer für Metall bekannt sind; der Kampf gegen die Orks hat dies noch verstärkt. Mit Eisen und Stahl lassen sich in Melweth hervorragende Gewinne machen.
Das Königreich Melweth beheimatet mehrere bedeutende Schulen. Die bekanntesten finden sich beide in der Umgebung der Stadt Melweth: das Collegium der Elfischen Künste und die Academia Polymechanica. Am von König Odranneton gegründeten Collegium unterrichten Elfen und Menschen gleichermassen Disziplinen, welche in der elfischen Hochkultur blühten: Astronomie, Rhetorik, Ontologie, Musik, Dichtkunst, Geschichte und Architektur etwa; vor allem aber ist dies der einzige Ort, an dem menschliche Studenten der Magie von elfischen Meistern lehren können. Das Gebäude des Collegium diente bereits den Elfen Jahrhunderte lang als Universität.
Die Academia Polymechanica hingegen ist erst 31 Jahre alt, hat sich in dieser Zeit aber bereits einen Namen gemacht als einzige angesehene menschliche Schule der Mechanika ausserhalb Valeriens. Das 'Polymech' gilt als Hort unbequemer Querdenker, an welchem sich viele Magister Mechanicae sammeln, deren Theorien und Ideen an anderen Schulen als zu verrückt oder zu gefährlich eingestuft wurden. Unter den Lehrern finden sich auch zwei Zwerge und eine exzentrische Elfe. Auch viele reisende Innovares, Mecharchaiker und andere Mechaniker halten sich hier zeitweilig auf; das Polymech gilt gemeinhin als eine brodelnder Umschlagplatz für halbausgegorrene Theorien, revolutionäre Geistesblitze und gemeingefährliche Schnapsideen. Die Academia Polymechanica besitzt ausgedehnte Ländereien nur etwa fünf Meilen von der Stadt Melweth entfernt; im Zentrum davon befindet sich eine chaotische Ansammlung von Werkstätten, Schul- und Wohngebäuden. Das Umland dient als Testgelände und trägt entsprechend allerlei Spuren spektakulärer Experimente. Während der Schlacht um Melweth griff auch ein grosser Trupp Orks das Polymech an; ein geschwärzter Streifen rund um die Schulgebäude zeugt von ihrem Ende durch allerlei ausgefallene Mechanika. Die erfolgreiche Abwehr war manchen Mechanikern auch ein gelungener Test für ihre Ideen und Geräte, und einige beteiligen sich nun an der Befreiung der grünen Inseln in der Hoffnung, diese Erfolge wiederholen zu können.
Die Hauptstadt Melweth gilt auch als Hort der schönen Künste. Ein halbes Dutzend Theater wetteifert um die Gunst des Publikums, ihre Stücke verfasst von bekannten Dramatikern, jungen Talenten und begeisterten (und meist wohlhabenden) Laien. Die wöchentlich erscheinende Zeitung „Herold von Melweth“ enthält auch Gedichte und Balladen. Maler und Bildhauer zelebrieren den 'Melweth-Stil', welcher viele elfische Elemente aufnimmt und sie mit den neuen valerischen Regeln der Perspektive kombiniert. Auch die Architektur orientiert sich stark an elfischen Vorbildern, und ihr entwuchs auch der berüchtigte melwether Tempeldachstreit.
Natürlich hat dieses Kulturschaffen arg gelitten während des WAAAGHH! Ghortak. Seither aber hat König Vulca II. es gezielt gefördert in der Hoffnung, den Melwethern damit wieder etwas Zerstreuung bieten zu können und den Rückkehr zur vormaligen Ordnung zu begünstigen. Der König meinte dazu: „Der schönste Blume Melweths war seine Kunst. Um zu beweisen, dass uns die Orks nicht in die Knie gezwungen haben, müssen wir diese Blume wieder zum Erblühen bringen.“
Auch im Alltag legen die Melwether Wert auf Stil und Schönheit. Wer es sich leisten kann, lässt sein Haus von Wandmalern verzieren; in der Stadt Rudaar ist es gar Gesetz, dass jedes Haus in der Innenstadt alle fünf Jahre neu bemalt werde. Da Färbemittel, vor allem jene aus Mondringschnecken, in Melweth erschwinglich sind, tragen seine Bewohner besonders farbige Kleidung. Olcur der Reisende meinte zu diesen beiden Eigenarten: „Dem Auge bietet Melweth allerlei fröhlich Zerstreuung, und es wäre wohl angebrachter, von den 'bunten Inseln' zu sprechen.“
Die Flagge des Königreichs Melweth zeigt einen gelben Vogel auf rotem Grund: der Goldalbatros in der Abenddämmerung, in welcher die Armatier auf Melweth landeten.
